EU-Osterweiterung: Erste Zwischenbilanz für das Handwerk

Kontaktstudium Wirtschaftswissenschaft 2007

Informationen über das Buch
Herausgeber Kilian Bizer, Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen
Format DIN A 5
Seitenumfang 200
Bindeart Broschur
Erscheinungsort Duderstadt 2008

Beschreibung

Vorwort Die Erweiterung der Europäischen Union um insgesamt zehn Staaten aus Mittel- und Osteuropa zum 01. Mai 2004 bzw. zum 01. Januar 2007 stellt eines der markantesten Ereignisse in der Geschichte der EU dar. Der Grund hierfür liegt nicht nur darin, dass der Wirtschaftsraum der Europäischen Union hierdurch erheblich erweitert worden ist, sondern dass zum ersten Mal auch Staaten in die EU integriert werden mussten, die als Transformationsökonomien noch die Folgelasten ihrer kommunistischen Vergangenheit tragen. Im deutschen Handwerk wurde dieser Integration mit einer relativ großen Besorgnis entgegen gesehen. Der Grund hierfür lag zum einen darin, dass die neuen Beitrittsländer ein erhebliches niedrigeres Lohn- und Preisniveau aufweisen und daher eine erhebliche Konkurrenz für das arbeitsintensive Handwerk darstellen. Diese erscheint zum anderen deshalb als besonders bedrohlich, weil die Entfernung zu den neuen Mitgliedsstaaten relativ gering und nicht vergleichbar ist mit der Entfernung zu Portugal oder zu Griechenland in den früheren Erweiterungsrunden, die damals ähnlich hohe

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